Schon bevor ich angefangen habe zu bloggen, habe ich von der Food Swap Aktion von Yelda und Swantje mitbekommen. Beim Food Swap treffen sich ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern und bringen etwas zu Essen mit. Wie das Wort Swap schon sagt, werden die selbst gekochten und gebackenen Leckereien anschließend getauscht.

Natürlich möchte auch ich unbedingt mal an einem Food Swap teilnehmen, aber bisher passte entweder das Datum nicht oder die Vorbereitungszeit wäre einfach zu kurz gewesen. Zum Glück habe ich mittlerweile das Gefühl, stiller Beobachter vieler Food Swaps gewesen zu sein, denn Yelda und Swantje haben vor Kurzem ein Buch mit vielen köstlichen Rezepten von ihren Food Swaps veröffentlicht. Besonders toll finde ich das Buch, weil es nicht nur eine Aneinanderreihung der Rezepte ist, sondern häufig kleine Gesichten und Portraits zu den Erfindern der Köstlichkeiten erzählt werden.

Food Swap - Eine Rezension von Fräulein Selbstgemacht

Um die Rezepte auf Herz und Nieren zu testen, habe ich mir zwei ausgesucht. Ihr glaubt aber gar nicht, wie schwer mir die Wahl gefallen ist. Zusammen mit meiner Schwester habe ich an jedes Rezept, welches in die engere Auswahl kam, einen kleinen Notizzettel gemacht. Das Ergebnis waren endlos viele Zettel, die aus dem Buch raus guckten. Entschieden habe ich mich dann für das Möhrenbrot und das Rote Beete Humus, denn für beide musste ich nicht mehr viel einkaufen. 

Gegliedert sind die 223 Seiten voller mit Liebe gemachter Rezepte in Kategorien wie ‚Brot‘, ‚Marmeladen & Chutneys‘ oder auch ‚Aus der Flasche‘. Die Rezepte sind alle sehr übersichtlich gehalten und enthalten zu meiner Freude nicht eine kilometerlange Liste an Zutaten.

Und um euch jetzt nicht weiter auf die Folter zu spannen, fangen wir einfach mal mit dem Möhrenbrot an.

Möhrenbrot
Zutaten
  1. 500 g Dinkelmehl
  2. 1/2 TL Natron
  3. 1 Pck. Backpulver
  4. 2 Tl Salz
  5. 360 g Joghurt
  6. 1 Ei
  7. 200 g Möhren
  8. 150 g gemischte Körner
  9. 2 EL Hirse
Schritt-für-Schritt
  1. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 190 Grad vor und stellt euch ein Backblech mit Backpapier bereit.
  2. Anschließend vermengt ihr Mehl, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel. In einer zweiten wird der Joghurt mit dem Ei verrührt. Die Möhren raspelt ihr und gebt sie dann zu der Joghurt-Ei Mischung. Nun beides miteinander vermengen und zusätzlich 75 g der Körner hinzu geben.
  3. Das Brot muss gut geknetet werden, falls es zu feucht ist, einfach noch etwas Mehl hinzugeben.
  4. Anschließend den Teig zum Laib formen. Die restlichen Körner und die Hirse könnt ihr nun auf dem Brot verteilen, es längs einschneiden und in den Backofen geben.
  5. Im Backofen braucht es noch 45-50 Minuten. Kurz abkühlen lassen und genießen!
Notizen
  1. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch Food Swap von Yelda Yilmaz und Swantje Havermann.
Fräulein Selbstgemacht http://fraeuleinselbstgemacht.de/
Klingt das nicht fantastisch? Ich kann euch sagen, für mich gibt es kein Brot, welches besser schmeckt als das Möhrenbrot. Ich habe mich total in das Rezept verliebt und backe es meist mit laktosefreiem Joghurt, so kann jeder bei uns zuhause sich seine Scheibe abschneiden und drauf los knabbern! 

Food Swap - Eine Rezension von Fräulein Selbstgemacht

Hmm. Sie hatte doch noch von einem Aufstrich geschrieben.

Ja der Aufstrich, dabei handelt es sich um ein Rote Beete Humus, welches gerade auf dem Möhrenbrot einfach nur köstlich schmeckt.

Meine liebe Schwester hat Humus ja bereits eine eigene Pinterest-Wand gewidmet und ich bin mir sehr sicher, dass das Humus aus dem Food Swap Buch es auch auf ihre Pinnwand schafft. 

Rote Beete Humus
Zutaten
  1. 200 g Kichererbsen
  2. 1 TL Natron
  3. 1/2 Zitrone
  4. 200 g gekochte Rote Beete
  5. 1 EL Kreuzkümmel
  6. 1 TL Kurkuma
  7. 1 EL Tahin
  8. 2 EL Olivenöl
  9. Salz & Pfeffer
Schritt-für-Schritt
  1. Die Kichererbsen gut abtropfen lassen und bei Seite stellen. Dann die halbe Zitrone auspressen und die Rote Beete in kleine Stücke schneiden.
  2. Alle Zutaten bis auf Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und ordentlich pürieren. Sobald das Rote Beete Humus eine sämige Konsistenz hat, könnt ihr es mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Wenn ihr das Humus etwas lagern wollt, dann könnt ihr es in ein steriles Glas abfüllen und die Oberfläche mit Olivenöl fluten. So hält es sich ein paar Tage.
Notizen
  1. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch Food Swap von Yelda Yilmaz und Swantje Havermann.
Fräulein Selbstgemacht http://fraeuleinselbstgemacht.de/
Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Food Swap Buch und werde noch so einige Rezepte aus dem Buch kochen und falls der nächste Food Swap statt findet, könnt ihr sicher sein, mich da anzutreffen. 

Food Swap - Eine Rezension von Fräulein Selbstgemacht

 

* Vielen lieben Dank an den Edel-Verlag, für das Buch und an Jan und Pauline aus dem Salon Wechsel Dich für die Organisation! 

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