*Ein Lebkuchenhaus gehört für mich zu Weihnachten, genauso wie der Weihnachtsmann. Früher haben wir immer kleine ‚Kartenhäuser‘ gebaut und mit so vielen Gummibärchen, Zuckerstangen und Süßigkeiten beklebt, dass sie spätestens beim Transport die Lasten nicht stand gehalten haben und wir fröhlich die gemachte Arbeit aufnaschen konnten. Da der Domino Schornstein meist eher unsere Münder als den Dachgipfel erreichte, hatten wir immer einen riesigen Spaß beim Häuschen bauen. Dieses Jahr habe ich das ganze Lebkuchenhaus selbst gebacken und weniger mit Süßigkeiten verschönert, sondern mit den bunten Lebensmittelfarben meines Küchenschranks reihenweise Puderzucker Schälchen eingefärbt und die kleinen Figuren damit bemalt. Die einzelnen ‚Bauteile‘ habe ich mit einer sehr zähen Puderzucker-Zitronensaft Mischung aneinander geklebt und mit Hilfe von Tassen und Gefäßen für ca. eine halbe Stunde gestützt. Anschließend konnte ich das Dach ebenfalls mit einer dicken Schicht Puderzuckercreme auf dem Lebkuchenhaus befestigen und anfangen zu schmücken. Mit losem Puderzucker und viel Puderzuckercreme entstand so eine wunderbare Winterlandschaft.

Lebkuchen Haus mit Backform von Birkmann

So ganz ohne Schablone habe ich mein Hexenhaus nicht gebaut, damit später auch alles passt, habe ich mein Lebkuchenhaus Backset von RBV Birkmann genommen. Die 2 Silikonbackformen werden mit Lebkuchenteig befüllt und anschließend glatt gestrichen. Vor allem bei den Tannenbäumen sollte man etwas weniger Teig verwenden, damit diese anschließend gut aufeinander passen. Den Grundriss habe ich ‚Frei-Hand‘ gebacken und dafür einfach aus dem übrigen Lebkuchenteig eine rechteckige Platte ausgerollt, damit das Hexenhaus später einen festen Stand hat.

Wer nun aber keine Form hat, kann das Lebkuchenhaus natürlich trotzdem backen. Hier zu rollt ihr den Teig einfach aus und schneidet mithilfe eines kleinen Messers einfach eure benötigten Grundteile hinaus. Das wären 2 schmale Hausseiten, 2 breite Hausseiten und 2 Dachplatten und eine Grundplatte, auf der ihr das Lebkuchenhaus aufbauen könnt. Für die Figuren könnt ihr auch gut kleine Keks-Ausstecher nehmen.

Für das Lebkuchenhaus braucht ihr Folgendes:

  • 100 ml Wasser
  • 100 g Zuckerrübensirup
  • 100 g Honig
  • 220 g braunen Zucker
  • 10 g Lebkuchengewürz
  • 320 g Butter
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 750 g Mehl
  • 300 g Puderzucker
  • etwas Wasser

Schritt-für-Schritt Anleitung:

1. Als Erstes gebt ihr Wasser, Zuckerrübensirup, Honig und den braunen Zucker in einen großen Kochtopf und bringt die Mischung zum Kochen. Sobald die Mischung kocht, gebt ihr das Lebkuchengewürz und die Butter in kleinen Stücken hinzu.

2. Den Kochtopf von der Platte nehmen und das Natron, sowie das Salz hinzugeben und die Mischung auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

3. Sobald der Teig abgekühlt ist, knetet ihr das gesamte Mehl hinein. Nun könnt ihr den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

4. Die Backform bzw. das Blech wird jetzt mit Butter eingefettet, vor allem auch die Ecken einfetten, damit der Teig später nicht kleben bleibt.

5. Nun wird der Teig in die Backform gedrückt. Am einfachsten geht das, in dem ihr anfangs mit dem Händen den Teig in die Mulden eindrückt und anschließend mit dem Nudelholz platt rollt. Etwas Teig wird übrig bleiben, mit diesem backt ihr eine Bodenplatte. Diese sollte ca. 25cm x 30 cm groß sein, damit alles drauf passt.

6. Die Lebkuchenstücke werden nun für ca. 15-18 Minuten gebacken, anschließend müssen die Lebkuchenstücke noch mindestens 15 Minuten auskühlen, damit die fertigen Lebkuchenteile nicht brechen.

7. Nun rührt ihr eure Puderzuckercreme an. Dafür nehme ich 300 g Puderzucker und gebe nach und nach minimale Mengen Wasser hinzu, bis eine feste homogene Masse entsteht.

8. Mit Hilfe von ein paar Tassen könnt ihr nun eure Lebkuchenteile aneinander stellen und mit dem Puderzucker auf der Bodenplatte fixieren. Die Grundteile sollten wirklich feststehen, bevor ihr das Dach fixiert, damit nicht alles wieder auseinander fällt.

9. Sobald das Haus steht, könnt ihr mit dem Verzieren anfangen und den ‚Schnee‘ in Form von Puderzucker auf dem Haus verteilen. Die kleinen Figuren habe ich mit Puderzucker und etwas Lebensmittelfarbe bunt gestaltet.

Rezept als PDF: Lebkuchenhaus – Fräulein Selbstgemacht

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und sobald Weihnachten vorbei ist, könnt ihr das ganze Haus aufnaschen. Für mich ist das immer noch das Schönste am Lebkuchenhaus backen.

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit RBV Birkmann entstanden. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. Das Rezept ist angelehnt an das Rezept von Birkmann.

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

Lebkuchenhaus mit Backform von Birkmann

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